Aufgabenstellung und Angebot

Die Trauer oder das Abschiednehmen setzen häufig schon im letzten Lebensabschnitt eines Menschen ein. Angehörigen und dem Sterbenden wird die Endlichkeit bewusst. Viele können unter diesem wachsenden Trauma kaum das notwendigste organisieren oder haben Schwierigkeiten, gezielt nach Hilfen zu suchen oder Ansprechpartner zu finden. Das Berliner Trauer- & Bestattungshaus will eine Brücke zu den Lebenden und den Sterbenden schlagen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung können wir professionelle und kompetente Hilfen anbieten, organisieren und einleiten.

Ausgehend von der zunehmenden Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft wollen wir den Trauernden zunächst Zeit geben, mit der schweren Situation fertig zu werden. Der Abschied vom geliebten Menschen wird in den Vordergrund gestellt. Der Beginn der Trauerzeit kann durch verschiedene Rituale ( Kerze für den Verstorbenen anzünden, Namen in das Buch der Erinnerung eintragen, u.a. ) eingeleitet und auch zelebriert werden. Wenn der Wunsch nach einer gemeinsamen Gesprächsrunde auftritt, kann diese im Familien- und Freundeskreis in unseren Räumen mit einem ausgebildeten Trauerbegleiter stattfinden.

Es wird eine neue Beratungssituation für den trauernden Angehörigen geschaffen. Den oftmals traumatisierten Menschen wird eine Umgebung geboten, die sie zunächst beruhigend empfängt und Sicherheit und Kompetenz ausstrahlt. Wir verzichten in unseren Beratungsräumen auf Counter und Schreibtische. Telefone und Computer gibt es nur in einem Zentralbüro, um die Atmosphäre zu wahren.

Bei der Durchführung des Erstgespräches oder der Beratung für eine Vorsorge arbeiten wir grundsätzlich ohne technische Hilfsmittel, um die persönliche Atmosphäre nicht zu gefährden und dem Trauernden alle Möglichkeiten der Entfaltung zu geben.

In unserem Hause wird durch einen Seminarraum die Möglichkeit geschaffen, Trauergruppen zu betreuen und Raum für Einzelgespräche anzubieten. Damit der Trauernde sich entscheiden kann, ob er die Hilfe und Unterstützung einer professionellen Trauerbegleitung wahrnehmen möchte, sind in die Bestattungskosten grundsätzlich drei Termine zum Trauergespräch integriert, die innerhalb von sechs Monaten in Anspruch genommen werden können.

Der Transfer zur Trauerfeiern und anschließenden Veranstaltungen soll auch für körperlich behinderte Angehörige kein Problem mehr darstellen, da wir für entsprechende Fahrzeuge und Fahrer durch Kooperation mit einem professionellen Fahrdienst (siehe Kooperationen) sorgen.

Wir wollen den individuellen Anforderungen und Wünschen von Trauernden begegnen und Menschen, die ihre eigene Bestattung planen und organisieren unterstützen, in dem wir auch ungewöhnlichen Wünschen entsprechen und alles dafür Notwendige in die Wege leiten. Z. B. Eigenständiges Bemalen von Särgen und Urnen, die Bereitstellung von Musikern mit Instrumenten unterschiedlichster Art und wenn gewünscht auch ungewöhnlicher Trauerfeierort.

Pflegepersonal kann durch Fort- und Weiterbildung die Angst vor der Versorgung von Verstorbenen genommen werden.

Trauerfeiern

Im Zuge der gesellschaftlichen Veränderung haben sich die Wünsche und Bedürfnisse Nach einer individuellen Gestaltung von Trauerfeiern geändert. Auch wenn in vielen Fällen der finanzielle Rahmen eng gesteckt werden muss, kann diesen Wünschen mit Kreativität und Sensibilität begegnet werden. Denn ein wesentlicher Bestandteil der Trauerverarbeitung ist zunächst die Trauerfeier.

Bei allen Trauerfeierlichkeiten ist grundsätzlich ein Mitarbeiter anwesend um hilfreich zur Seite zu stehen.