Philosophie

Trauer ist heute mehr denn je ein Thema, was wir meiden. Unsere schnelllebige Zeit, die alltäglichen Sorgen und Nöte verdrängen alles, was mit Krankheit, Sterben, Tod und Endlichkeit zu tun hat. Der Kampf um das Überleben verdrängt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ende.

Es fällt wenigen auf, wie oft wir im Leben Abschied nehmen müssen; Abschied von der Kindheit und Jugend, Abschied von Wegbegleitern, Abschied von der ersten großen Liebe.

Weil wir kaum noch in Großfamilien leben, sondern immer mehr Menschen das Singledasein praktizieren, reißt zum Beispiel das Sterben des geliebten Haustieres große Lücken.
Und so ist es kaum verwunderlich, dass es seit Jahren das erklärte Ziel von Sterbeforschern und Thanatologen ist, die Umwelt für das Thema Tod und Sterben zu sensibilisieren.